Tax Saving Corporation gründet Ihnen eine Firma auf Malta

Firma auf Malta gründen und Steuerlast senken

Sichere Beratung durch kompetente Berater

Die Gründung einer Limited-Firma auf Malta bietet viele Vorteile, um Steuern zu sparen.

Steuererstattungen, Privilegien und ein professionelles Netzwerk helfen Ihnen und Ihrer Firma, die Steuerlast legal und rechtssicher zu reduzieren.

Sichere Beratung durch kompetentes Team

Die Gründung einer Firma auf Malta gelingt jedoch nur dann rechtssicher, wenn hinter dem Beratungsteam ein internationales Netz kompetenter Anwälte und versierter Steuerberater steht - wie bei TSC. So lässt sich internationales Steuerrecht in beherrschbare Arbeitspakete schnüren, was den teuren Overhead eines zentralen Großdienstleisters vermeidet.

Vor allem aber startet der Unternehmer nach einer Gründung der Auslandsfirma durch Anwälte mit dem sicheren Wissen, dass er sein junges Unternehmen legal betreibt.

An dieser Stelle empfiehlt sich eine dringende Warnung vor den dubiosen Angeboten zahlloser Agenturen, die eine sichere Umsetzung billiger Gründungen vorgaukeln.  

Ein Beispiel:

Ein Interessent will legal eine Malta-Gesellschaft gründen, wird dabei aber von unseriösen Dienstleistern oberflächlich und oft falsch über die vielschichtigen Folgen im Staate seines Wohnsitzes informiert. Schwarze Schafe animieren ihren arglosen Klienten nahezu, eine reine Scheinfirma nur mit Registered Adress zu gründen - obwohl eine Briefkastenfirma nie eine sinnvolle Basis für ein reibungsloses Geschäftsleben sein kann.

Internationales Steuerrecht erscheint bereits dann schon hochgradig verzweigt, wenn sowohl Wohnsitz als auch das Auslandsunternehmen jeweils in einem Land der EU liegen. So gelten etwa die maltesische Republik und einige andere EU-Staaten als typische Länder mit sogenannter Niedrigsteuer - so dass eine lange Reihe individueller Zusatzvorschriften greift. Für den Laien erweist es sich daher als unwahrscheinlich, ohne Gründung durch Anwälte vor Ort sein Unternehmen vom ersten Tage an legal zu führen.

Malta: Firma gründen

Die Gründung einer Firma auf Malta ist auf Grund des EU-Rechts eine sichere und legale Angelegenheit. Betreiben in der EU ansässige Personen eine Firmengründung im Ausland, so gelten etliche positive Auswirkungen des EU-Rechts:

Diese Positivwirkungen entstammen u.a.:

  • der Niederlassungsfreiheit,
  • dem Rechtschutz durch den EUGH, 
  • der Mutter-Tochter-Richtlinie,
  • und der Fusionsrichtlinie. 

Diese positiven Wirkungen erstrecken sich zwar auch auf das Steuerrecht, gehen darüber weit hinaus.

Weiterhin wirken die deutsche Hinzurechnungsbesteuerung (§ 8 AStG)  bzw. entsprechende Bestimmungen in anderen EU-Ländern nicht, wenn hinreichend Substanz-Escape gegeben ist.

Malta: niedrige Steuern oder hohe Steuern für Firmen?

Ja und Nein! Grundsätzlich werden die Gewinne einer Limited auf Malta zunächst mit 35% besteuert. Hiervon kann sich der Shareholder, also der Eigentümer 6/7 zurückerstatten lassen (Tax-Refund-System). Nach der Rückerstattung ergibt sich grundsätzlich ein effektiver Steuersatz von nur 5%. Im Ergebnis wäre Malta damit de facto ein Niedrigsteuerland, rein formal gesehen allerdings ein Hochsteuerland.

Bringt Malta einen Vorteil bezüglich AStG?

Das formale Ansehen als Hochsteuerland - oder anders ausgedrückt als nicht Niedrigsteuerland - bietet im Hinblick auf die Funktionsverlagerung und Wegzugsbesteuerung wesentliche Vorteile im Sinne des internationalen Steuerrechts. Dies ist z.B. ein wesentlicher Vorteil im Hinblick auf die Hinzurechnungsbesteuerung nach § 7 AStG in Deutschland! Im Ergebnis ist dies 5%-Besteuerung der niedrigste Steuersatz in der EU - neben den Sonderwirtschaftszonen Portugal (Madeira) und Spanien (ZEC).

Ist die Steuerrückerstattung aus Malta ein Nachteil?

Es ist ein wichtiger Unterschied, wer Eigentümer der Malta-Limited ist. Denn wenn der Shareholder eine natürliche Person ist, so ist bei der Dividendenausschüttung und bei der Steuerrückerstattung folgendes zu beachten:

  • Dividenden an natürliche Person: Auf Malta fällt keine Quellensteuer gemäß DBA an,
  • Steuerrückerstattung an natürliche Person: Je nach DBA ist die Erstattung im Heimatland als Dividende mit Quellensteuer zu versteuern oder als Einkommen anderer Art mit Einkommensteuer.

In Deutschland wird die Quellensteuer als Abgeltungssteuer bezeichnet und es gibt die Möglichkeit gegebenenfalls gezahlte Steuern auf Malta anzurechnen oder die Abzugsmethode gem. § 34c Abs. 2 EStG. Die Anrechnungsmethode ist günstiger, wenn die ausländische Steuer voll anrechenbar ist. Wenn keine deutsche Einkommensteuer anfällt, ist die Abzugsmethode günstiger.

Ist der Shareholder hingegen eine juristische Person, so bieten die einschlägigen DBA Vorteile:

Ist der Shareholder eine Firma mit Sitz in der Europäischen Union, so fällt auf Grund der EU-Mutter-Tochter-Richtlinie auf Malta keine Quellensteuer an.

Bei der Muttergesellschaft als Eigentümerin sind die Dividendenzuflüsse nach nationalem Recht zu besteuern. In Deutschland ist hierbei der 5%ige Körperschaftssteuervorbehalt zu beachten. Daher ist es besser, wenn die Eigentümerin eine EU-Gesellschaft ist, in derem Sitzsstaat keine oder nur sehr geringe Steuern auf Dividendeneinkünfte erhoben werden. Diese Steuerrückerstattung an eine Firma in der EU/EWR mit niedriger Besteuerung auf Dividenden wird auch als Malta-Holding-Model bezeichnet. Hierbei können weitere Steuervorteile erlangt werden, wenn beispielsweise Gewinne durch die Holding abgesaugt werden, entweder durch entgeltliche Managementleistungen der Holding oder durch Einnahmen aus Lizenzen oder Patenten (IP-Box).

Die Steuerrückerstattung findet auf Antrag an das Malta Inland Revenue Departement statt. Voraussetzung ist ein Jahresabschluß Ihrer Firma und die tatsächlich bezahlte Steuerschuld in Höhe von 35% der Gewinne. Erst dann findet die Erstattung von 6/7 der gezahlten Steuern an den Eigentümer statt. Bitte beachten Sie, dass dies einige Zeit nach dem Jahresabschluß sein wird - abhängig von Ihrem eigenen Mitwirken und der Geschwindigkeit des maltesischen Finanzamtes. Sollten Sie etwa für Forschung und Entwicklung oder für Wareneinkauf auf diese Beträge dringend angewiesen sein, müssen Sie diese Zeitabläufe einplanen. Eventuell bietet sich in diesem Falle doch eher ein Malta-Holding-Modell an. Wir beraten Sie gerne zu dieser Thematik.

Mögliche Gründe für die Gründung einer Firma auf Malta

Die Reduzierung der Steuerlast ist nur einer von vielen Vorteilen, den Malta bietet. Oft kommen auch Mandanten zu uns, die andere Ziele verfolgen, die wir auf Malta realisieren können:

  • Glücksspiellizenz für Casino, Wetten und Poker
  • Steuergünstige Yacht-Registrierung
  • Holding-Gründung
  • Erlangung der Staatsbürgerschaft Maltas

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, der für Sie zuständige Berater für eine Firmengründung auf Malta wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

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