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Malta - Steuern

Steuersätze und Besteuerungsregeln auf Malta

Die Republik im Mittelmeer hat mit etlichen Ländern ein Doppel-Besteuerungsabkommen (DBA) getroffen, das ein entsprechendes Unternehmen bestens abschirmt.

TSC zeigt Ihnen die aktuellen Steuersätze, Regeln zur Besteuerung und Methoden zur signifikanten Senkung der effektiven Besteuerung.

Übersicht

 

Körperschaftssteuer

35% Pauschalbesteuerung der Unternehmensgewinne,
0 % für Reedereien,
5 % für Schiffsmanagementgesellschaften

Umsatzsteuer

18% 

Dividenden

Dividendenausschüttungen an Aktionäre im Ausland werden nicht besteuert (keine Quellensteuer)
Anwendung der EU-Mutter-Tochterrichtlinie (Dividendenzahlungen der Tochter- an die Muttergesellschaft sind steuerfrei)

IP-Box-Privileg

Bedingt, 0 - 5% corporate tax auf Einnahmen aus Lizenzen, Patenten und Urheberrechten unter Tax-Return-System und besondere Abschreibungen

Gruppen-Besteuerung

ja, Gewinne und Verluste von Gesellschaften einer Firmengruppe werden gegeneinander aufgerechnet

Doppelbesteuerungsabkommen

Mehr als 40, u.a. mit Deutschland, Österreich, Vereinigtes Königreich, Singapur,...

Aktuelle Steuerdaten

Datenbank "Taxes in Europe"

 

 

Steuerrecht und Steuersätze auf Malta

Die Republik im Mittelmeer hat mit etlichen Ländern ein Doppel-Besteuerungsabkommen (DBA) getroffen, das ein entsprechendes Unternehmen bestens abschirmt.

Artikel 5 DBA bestimmt dazu den Charakter einer Betriebsstätte im In- und Ausland. Allgemein sollte bei einer Firmengründung im Ausland nie der Eindruck entstehen, das Unternehmen würde als Registered Adress aus der Ferne gesteuert - garantiert bleibt keine Briefkastenfirma unbehelligt: mit jedem DBA gibt es auch Auskunftsverfahren zwischen den Finanzämtern, oftmals automatisch (sog. TIEA).

Zwar fallen auf der Inselrepublik ansässige Gesellschaften zunächst unter den hohen Normal-Steuersatz von 35 Prozent. Doch lässt sich eine enorme Entlastung von Steuern realisieren, die Malta aus Sicht des internationalen Steuerrechts zu einem echten Niedrigsteuerland werden lassen.

Dies kann einerseits durch zahlreiche Ausnahmen bei der Besteuerung (Schiffe, Flugzeuge, Patente,...) geschehen.

Andererseits wäre grundsätzlich die Best-Practice zur Reduzierung der Steuerlast durch das sogenannte „Malta-Holding-Modell" zu erreichen. Mehr dazu unter "Malta-Holding-Modell".

Beide Lösungswege kamen erst auf Druck der EU-Kommission zustande, so dass heute im Umkehrschluss beide Lösungsansätze zur Reduzierung der Steuerlast legal sind und von anderen Staaten insbesondere in der EU akzeptiert werden.

Die Besteuerung im Vergleich

Bei der steuerlichen Belastung ist nicht nur die reine Körperschaftssteuer, sondern auch andere Steuern zu betrachten.

Zunächst wird auf Malta ein recht hoher Satz an Körperschaftssteuer von 35% angewandt. Das besondere an der maltesischen Besteuerung ist die Rückerstattung der Steuern. 

In Österreich beträgt der Steuersatz 25%.

In Deutschland sogar nur 15%, hier ist jedoch der Solidaritätszuschlag von 5,6% hinzuzurechnen. Auch trägt die Gewerbesteuer von 3,5% zur Belastung von Unternehmen bei; Der {tip Hebesatz zur Gewerbesteuer::Rekordhalter unter den Kommunen ab 50.000 Einwohnern sind Bottrop, Duisburg, München sowie Oberhausen mit 490%. In kleineren Gemeinden liegt der Hebesatz teilweise deutlich höher, in Dierfeld beispielsweise bei 900%! Der Hebesatz muß mindestens 200% betragen. Von den rd. 11.090 Gemeinden in Deutschland wenden nur ca. 100 den geringstmöglichen Hebesatz an.}Hebesatz{/tip} zur Gewerbesteuer lag 2014 in Deutschland durchschnittlich bei 397%.

Dies führt zu folgenden realen Steuerbelastungen:

Effektive Steuerlast im Vergleich

 

Beispiel zum Vergleich der effektiven Steuerlast

Wir wollen Ihnen kurz die Unterschiede in der Berechnung der effektiven Steuerlast aufzeigen.

 

Deutschland

Österreich

Malta

Gewinn vor Steuern (EBT)

320.000 € 320.000 € 320.000 €

Körperschaftssteuer

- 48.000 € - 80.000 € - 112.000 €

Solidaritätszuschlag

- 2.688 €    

Gewerbesteuer

- 44.464 €    

Steuerrückerstattung

    96.000 €

Nachsteuerlicher Gewinn (EAT)

244.848 € 240.000 € 304.000 €

Steuerbelastung

- 95.152 € - 80.000 € -16.000

Effektive Steuerquote (ETR)

29,7% 25,0% 5,0%

 

Mehr Steuern = Weniger Chancen!

Über den Sinn höherer Steuern und deren Notwendigkeit kann man vortrefflich streiten. De facto bedeutet aber eine höhere Steuerquote weniger Gewinn im Unternehmen. Weniger Gewinn bedeutet weniger Entwicklungsmöglichkeiten. Unternehmer im Wettbewerb müssen sich diesem Steuergefälle innerhalb der EU stellen.

Nur, wer das Steuergefälle innerhalb der EU für sich nutzt, kann im Wettbewerb langfristig bestehen.

Unternehmer in Österreich zahlen das 5-fache an Steuern, in Deutschland sogar fast das 6-fache, als ein Unternehmen auf Malta!

Firma auf Malta gründen, Steuern vermeiden, gestärkt in den Wettbewerb!

Wenn Sie eine Firma auf Malta gründen wollen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Ein für Sie zuständiger Berater wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

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