Tax Saving Corporation gründet Ihnen eine Firma Offshore

Offshore-Firma gründen - ist das legal?

Wann handelt es sich um eine Offshore-Gründung?

Delaware, Cayman Islands, Bahamas oder Belize - wohlbekannte Regionen, wenn es um die Gründungen von Firmen in Nullsteueroasen geht.

Wohlbekannt sind diese Standorte auch dem heimischen Finanzamt. Daher gibt es einige Dinge zu beachten, wenn die Firmengründung im Offshore-Staat nicht zur Steuerfalle werden soll.

Die Offshore-Firmengründung

TSC zeigt Ihnen, welche Hürden zu nehmen sind und was zur Falle werden würde. Ebenso zeigen wir Ihnen interessante Alternativen in anderen Niedrigsteuer-Staaten.

Definition

Bei dem Begriff „Steueroase“ handelt es sich um einen umgangssprachlichen Begriff, der sich einer präzisen Definition entzieht. Als Steueroasen werden allgemein Staaten oder Gebiete bezeichnet, die keine oder besonders niedrige Steuern auf Einkommen oder Vermögen erheben und so für Kapital und Firmen aus Ländern mit höheren Steuersätzen attraktiv sind.

Nun wäre es aber falsch, jedes Niedrigsteuerland mit einer Steueroase gleich zu setzen, da z.B. aus deutscher Sicht jedes Land mit weniger Steuern als Deutschland ein Niedrigsteuerland ist.

Im Zusammenhang mit dem internationalen Steuerrecht und der Thematik der Firmengründung im Ausland trennen wir zunächst in die Bereiche

  • EU-Sachverhalt: EU-Recht ist vorrangig anwendbar.
  • DBA-Sachverhalt: Es besteht ein DBA; evtl. ist auch EU-Recht subsidiär anwendbar, ggf durch bilaterale Verträge.
  • Non-DBA-Sachverhalt: Es liegt kein relevantes DBA vor und EU-Recht ist nicht anwendbar.

Firmengründung ohne Wirkung eines DBAFür einen reinen Offshore-Staat ist nach dem bei Tax Saving Corporation verwendeten Begriff allerdings noch erforderlich, dass bei einem Non-DBA-Sachverhalt weitere Faktoren hinzukommen:

Offshore-Firmengründung oder Niedrigsteuerland?

Der Offshore-Staat unterscheidet sich unserer Meinung nach von einem Niedrigsteuerland, in dem dort

a)      Keine Steuern auf Unternehmensgewinne erhoben werden,

b)      Personen, die außerhalb des Staates leben, nicht besteuert werden,

c)      Ein sehr gutes Bankgeheimnis herrscht,

Nach dem Verständnis der deutschen Bundesregierung sind schon Niedrigsteuerländer Steueroasen. Konsequenterweise muss man dazu auch Zypern oder Irland zählen, da dort die Steuersätze auf Unternehmensgewinne niedriger sind, als in Deutschland. Dies öffentlich auszusprechen wäre natürlich unter befreundeten EU-Staaten nicht üblich.

Die OECD sieht Steueroasen in den Staaten, die sich „nicht kooperativ“ verhalten. Diese Steueroasen wurden 2009 auf einer Black List geführt. Nachdem diese Staaten versprochen haben, die von OECD und G20 beschlossenen Abkommen umzusetzen oder teilweise umgesetzt haben, rutschten sie von der Black List auf eine Grey List.

Doch das Offshore-System ist damit bei Weitem nicht zerschlagen, es hat sich nur andere Formen gegeben.

Artikel drucken